Text 12 Aug. 1 Anmerkung Beschreibung Im Flow Aufstellung

Eine neue Welt zu bauen ist nicht so einfach. Dennoch sind gerade in dieser Zeit viele unermüdlich im Einsatz alte Strukturen dieses Weltengefüges zu hinterfragen und sie Schritt für Schritt umzubauen.

Ob mit Ökodörfern, Rainbows & Wildniscamps, politischen Initiativen, Tanzfestivals oder Etablierung von Selbsterfahrung mit neuen alternative Ansätze körperlicher & seelischer Heilung.

Mit Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, biologisch, nachhaltig und harmonisch versuchen viele die Seele zurück ins öffentliche Leben zu holen.

Doch all das ist auch nicht immer leicht und im Flow. Oft rauben persönliche innere und äußere Konflikte Energie aus dem Kollektiv und man steht sich selbst im Wege.

Das Gefühl von Steckenbleiben oder, dass es nicht weitergeht, dass man seinen Platz nicht findet, wird als individuell wahrgenommen, dabei ist es meist eine kollektive Erfahrung, weil neue Vorstellungen mit alten Strukturen kollidieren.

Wenn wir die Verbindung zu unserer Vision, also dem was durch uns durch kommen möchte, verlieren, entsteht Verwirrung und das Gefühl von abgetrennt sein.

An diesem Wochenende wollen wir uns unserer Eingebundenheit in die größeren Systeme (wie Familie, Natur, Gesellschaft, Orte) wieder bewusst werden und an der Verbindung mit unseren Visionen arbeiten.

In Stellvertreterrollen erfahren die TeilnehmerInnen unter anderem das Wesen von Menschen, inneren Anteilen, Tieren, Pflanzen, Institutionen, Projekten oder Gebäuden und vielem mehr. Sie erleben die Wechselwirkungen zwischen den verschieden Lebewesen und den Menschen und erkennen was diese Beziehungen hemmt und fördert.

Der Inhalt des Tages entsteht hauptsächlich aus den persönlichen Themen der Teilnehmer.

Die Themen können aus dem persönlichen Bereich, aber auch aus dem beruflichen oder gesellschaftlichen Bereich eingebracht werden. Beispiele:

  • Eine Pflanze die mir gehört, geht fast ein obwohl ich sie immer gut behandle, warum?

  • Ich stehe vor einem wichtigen Schritt im Leben, weiß aber nicht wie ich ihn gehe.

  • Ein ökologisches/alternatives Projekt droht zu scheitern, wo ist die Ursache?

  • Zwei Teile in mir streiten unentwegt, was steckt dahinter?

  • Ich spüre den Schmerz der Natur, wie kann ich ihr helfen? Oder mir  ?

Nachdem wir am Freitag unsere individuellen wie kollektiven Themen erspäht haben arbeiten wir Samstag und Sonntag viel mit Aufstellungen und Achtsamkeitsübungen aller Art und Form.

Zusätzlich wird es auch einen Open Space geben, in dem spontane Dinge entstehen können.

Ob das nun eine Gruppenimprovisation auf dem Josefsplatz, nepalesisches Mantrasingen, ein Fußballspiel auf der nächsten Wiese ist oder andere abgefahrene Sachen, die sich aus der Energie der Gruppe ergeben, spielt keine Rolle.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Wichtig ist einzig die Bereitschaft zur Aufmerksamkeit für das was sich im Innern und Äußern von Moment zu Moment zeigt und bei Bedarf ein eigenes Anliegen.

  1. von omcoexom gepostet

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